Dreyer Krankheit

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Dreyer Krankheit-Es ist kurz vor 19 Uhr und Malu Dreyer ist gekleidet, um zu beeindrucken. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz hatte beim Gespräch mit FOCUS Online bereits einen mehr als zwölfstündigen Arbeitstag hinter sich – und ihr blieben noch ein paar Stunden Zeit für das Interview.

Der diesjährige Wahlkampf sowie Corona sind zwei Themen, die dem 60-Jährigen viel abverlangen.

Somit wird der erste Schalter in dieser Phase bereits um 6:40 Uhr Ortszeit mit dem ersten Schalter des Tages gedrückt. “Das ist anspruchsvoll”, ergänzt Dreyer, “Corona ist seit Monaten vorbestimmt, und der Wahlkampf steht vor der Tür.”

Dreyer Krankheit
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Das ist aber aktuell so.” Bereits zum dritten Mal wird sie an diesem Tag von der FOCUS Online-Reporterin begleitet und ihre schauspielerische Kraft lässt nach. Malu Dreyer hingegen ist chronisch krank , also ist dies kein gewöhnliches Ereignis.

Zwanzig Jahre nach der Diagnose Multiple Sklerose im Jahr 1995 macht sie ihre Diagnose zum ersten Mal öffentlich. Dreyer kann sich wegen Bremsen nicht von seiner Krankheit erholen. Andererseits,

Am 14. März finden die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz statt und sie wird zum dritten Mal in Folge mit der SPD siegen. Konnte der Landeschef bzw.

Dreyer hätte gewonnen, wenn die Landeschefin Dreyer auf der Stelle gewählt hätte. Laut einer Februar-Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen unterstützen 59 Prozent der Rheinland-Pfälzer Malu Dreyer für das Amt der Ministerpräsidentin.

Und um dies zu erreichen, muss sie den Tag mit einem Minimum an Ruhe durcharbeiten.

Trotz der Tatsache, dass sie unter den Umständen zu arbeiten scheint, schafft sie es, ihre Aufmerksamkeit auf verschiedene Themen und Personen zu lenken. Morgen früh treffen wir uns zum ersten Mal in der Staatskanzlei.

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Die Bildungsministerin ist anwesend, und das Duo beantwortet Fragen von Lehrern und Lehrern in der Ausbildung. Dreyers Vater war früher Direktor der Schule, daher ist dies eine Heimkehr für ihn.

Sie spricht eloquent über ihre Sorgen und Ängste, lässt aber auch ihren anderen Kabinettsmitgliedern genügend Raum. Bei hochrangigen Politikern ist dies nicht immer der Fall.

Es stimmt auch nicht, dass vor und nach dem Meeting Zeit für einen Scherz mit den Mitarbeitern bleibt. Aber dann geht es zum nächsten Termin, der im Handumdrehen geht.

Malu Dreyer zeigt nachmittags eine andere Seite von sich, die wehmütig und wütend ist. Denn sie erinnert in einer Diskussionsrunde an die Opfer von Hanau und äußert sich sehr lautstark zum Thema Rassismus.

Sie kämpft seit vielen Jahren gegen Rassismus und seine Folgen, wie sie im Interview mit FOCUS Online erklärte: “Meine Überzeugung ist, dass alles, absolut alles getan werden sollte, damit Toleranz gewinnt.” Die Vehemenz, die hinter dieser Aussage steckt, zeigt sich in ihrem Gesichtsausdruck.

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