Fürstin Gloria Alter

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Fürstin Gloria Alter | Gloria von Thurn und Taxis ist das zweite von vier Kindern von Joachim Graf von Schönburg-Glauchau (1929–1998) und seiner ersten Frau Beatrix Széchenyi de Sárvár-Felsövidék. Sie ist die Tochter von Joachim Graf von Schönburg-Glauchau (1929–1998) und seiner ersten Frau Beatrix Széchenyi de Sárvár-Felsövidék.

Sie ist Mutter von drei Kindern: Maya Felicitas Gräfin von Schönburg-Glauchau (1958–2019), Carl Alban Graf von Schönburg und Alexander Graf von Schönburg-Glauchau. Sie hat drei Brüder und drei Schwestern.

Ihr Vater war Journalist, der als Auslandskorrespondent für einen Radiosender in den USA arbeitete. Als ihm die Möglichkeit geboten wurde, nach Afrika zu reisen, nahm er an und brachte seine Frau und die beiden Kinder mit.

Gloria beginnt zuerst in Togo und später in Somalia zu blühen. In Afrika besuchte sie zusammen mit ihrer Schwester Maya Benediktinerinnen eine Reihe von Bildungseinrichtungen.

Fürstin Gloria Alter
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1970 kehrte die Familie nach Deutschland zurück und verbrachte zwei Jahre auf Schloss Willebadessen, wo sie heirateten. Gloria reiste von dort nach Peckelsheim, um die Grundschule zu besuchen. Anschließend besuchte sie das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Meckenheim, wo sie später als Schülerin am Mädcheninternat Kloster Wald studierte.

Im Münchner Lokal Café Reitschule in Schwabing lernte sie erstmals Johannes von Thurn und Taxis (1926–1990), den späteren 11. Oberhaupt des Hauses Thurn und Taxis, kennen.

Das Ehepaar heiratete am 31. Mai 1980 in Regensburg. Eine Gruppe von drei Kindern kam aus dem Ofen. Sie waren wie folgt:

Gloria von Thurn und Taxis wurden nach der Geburt ihres ersten Kindes durch ihr aktives gesellschaftliches Leben bekannt. Ihre manchmal ausgefallene Kleidung und Frisur waren Gegenstand vieler Diskussionen in den Boulevard-Medien.

In der Presse gab es Schlagzeilen wie “Bayerns Gloria”, “Punker-Fürstin”, “Pop-Aristokratin”, “Prinzessin TNT” und “Jet-Set-Darling”.

Ihr Mann erkrankte 1982 schwer. Acht Jahre später verstarb er nach einer Herztransplantation. Kurz vor seinem Tod am 14. Dezember 1990 erhielt sie Generalvollmacht und rekrutierte Spezialisten (u. a. Nicolas Hayek), die ihr bis zu seinem Tod am 14. Dezember 1990 bei der Führung des Familienunternehmens halfen.

Das Unternehmen, zu dem mehrere Privatbanken, unzählige Immobilienbestände, Industriebeteiligungen und eine Brauerei gehörten, wurde aufgeräumt. 1992 musste sie einen Teil ihres Nachlasses versteigern, um die Erbschaftssteuer von insgesamt rund 45 Millionen DM bezahlen zu können.

Fürstin Gloria Alter
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1998 richtete der Freistaat Bayern eine Außenstelle des Bayerischen Nationalmuseums in einer Liegenschaft der Familiengüter ein, zu denen das Schloss St. Emmeram, die Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis und das Schloss St. Emmeram gehörten.

Die repräsentativen Räume des Schlossmuseums sowie die Reithalle und das Refektorium werden für Großveranstaltungen und Aufführungen genutzt.

Nach ihrem Tod im Jahr 2001 wurde ihr Sohn Alleinerbe und damit Inhaber und Betreiber der Firma Thurn und Taxis. Sie blieb jedoch die alleinige Eigentümerin des Familienvermögens und fungiert weiterhin als faktische Vertreterin der Familie ausserhalb des Hauses.

Als Präsidentschaftskandidatin der CSU 2004 war sie Mitglied der 12. Bundesversammlung, die für die Wahl des deutschen Bundespräsidenten zuständig war.

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