Henry hübchen ehefrau

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Henry hübchen ehefrau | Der im Berliner Bezirk Charlottenburg geborene Henry Hübchen ist der Sohn eines Baumeisters und einer Buchhalterin. 1949 zog die Familie nach Ost-Berlin, nachdem das Baugeschäft der Familie gescheitert war.

Hübchen sammelte bereits in jungen Jahren seine ersten schauspielerischen Erfahrungen, die er später ausbaute. Er trat unter anderem in einer kleinen Nebenrolle im ersten DEFA-Indianerfilm Die Söhne der großen Bärin (1965) auf, in dem er mitwirkte.

Nach dem Abitur schrieb er sich an der Humboldt-Universität zu Berlin für ein Physikstudium ein, das er nach einem Jahr abschloss.

1970 schloss er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin ab. Ein Jahr später absolvierte er an derselben Institution ein zweites Schauspielstudium.

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Sein Bühnendebüt gab er am Theater Magdeburg, bevor er von den Intendanten und Regisseur Benno Besson an die Volksbühne Berlin geholt wurde, wo er bis 2002 als festes Ensemblemitglied blieb.

Es folgte eine Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Frank Castorf, der ihn nach Kriegsende in verschiedenen Rollen in klassischen und zeitgenössischen Werken besetzte.

Hübchen spielte in verschiedenen Rollen, unter anderem als Franz Moor in Friedrich Schillers Der Räuber und als Onkel Philipp in der Bühnenproduktion Pension Schöller: Die Schlacht nach Carl Laufs, Wilhelm Jacoby und Heiner Müller, die er in 1994.

An der Volksbühne arbeitete er mit anderen Regisseuren zusammen, darunter Brigitte Soubeyran, die ihn in der Titelrolle in Jean Racines Britannicus besetzte.

Einige der Theaterproduktionen wurden auch im Fernsehen gezeigt, so trat er 1999 in Sartres’ Stück Die Schmutzigen Hände als KP-Mitglied Hoederer in der Produktion auf.

Im Jahr 2000 trat er als Stepan Trofimowitsch Werchowenski in Castorfs Bühnenstück Dämonen auf, das lose auf Fjodor Dostojewskis Roman Die Dämonen und Albert Camus’ Roman Die Besessenen basiert.

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Danach trat er unter anderem auf den Bühnen von Köln und dem Hamburger Schauspielhaus auf. Für seine Bühnenperformance wurde Hübchen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1994 und 2001 von der Fachzeitschrift Theater Today zum “Prunkstück des Jahres”. 2000 wurde ihm der Berliner Theaterpreis verliehen.

Neben seinen anderen Rollen arbeitete er auch als Theaterregisseur. Für seine 1991 uraufgeführte Inszenierung von Molières Komödie The Humanfeind, in der Horst Westphal die Titelrolle der Alceste spielte, wurde er 1993 mit dem Friedrich-Luft-Preis der Berliner Morgenpost ausgezeichnet.