Imogen kogge ehemann

Imogen kogge ehemann
Imogen kogge ehemann

Imogen kogge ehemann | Während ihrer Zeit an der Hochschule der Künste Berlin von 1976 bis 1980 studierte Imogen Kogge Bühnenperformance. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg hatte sie 1980 ihr erstes professionelles Engagement und blieb dort bis 1984.

Ihre bedeutendsten Erfolge erzielte sie ab der Spielzeit 1985/86 bis heute mit den Regisseuren Peter Stein und Luc Bondy an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz.

Das Unternehmen hatte sie bis 1997 auf der Gehaltsliste, danach arbeitete sie wieder als freiberufliche Schauspielerin für Fernseh- und Filmproduktionen. Ein besonders bemerkenswertes Beispiel ist Andreas Dresens Film Nightgestalten aus dem Jahr 1999, der ein Werk von herausragender Qualität ist.

Von 2002 bis 2010 spielte sie die Hauptkommissarin Johanna Herz in der ARD-Fernsehserie Policeruf 110, in der sie dank der hohen Zuschauerzahlen einem breiten Publikum bekannt wurde.

Darüber hinaus arbeitete sie als Gastdarstellerin in diversen Theaterproduktionen sowie als Synchronsprecherin für Hörspiele bei verschiedenen deutschen Radiosendern.

Hans-Christian Schmid engagierte sie für seinen 2012 erschienenen Film Requiem. In dem Film, der 2006 im Rahmen des Berlinale-Wettbewerbs uraufgeführt wurde, spielte sie die Mutter von Sandra Hüller. Sie wurde mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet für ihre Leistung.

Imogen kogge ehemann
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Zuvor war Imogen Kogge von 2005 bis 2010 festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, 2011 und 2013 trat sie auch am Düsseldorfer Schauspielhaus auf. Seitdem ist sie wieder selbstständig.

Imogen Kogge wurde am 8. Februar 1957 in Berlin geboren. 1980 schloss sie ihr Studium an der Hochschule der Künste Berlin ab, ihr erstes berufliches Engagement hatte sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, wo sie bis zu ihrem Abschluss 1984 blieb.

Danach verbrachte sie kurze Zeit am Schauspielhaus Bochum. Luc Bondy lud sie 1985 zu einem Auftritt an das Theater Lehniner Platz ein. Sie war fünf Jahre lang Mitglied des Ensembles und hatte sich als Hauptdarstellerin in der ersten Generation von Regisseurinnen ihrer Generation etabliert.

Peter Stein, Klaus Michael Grüber und Andrea Breth gehörten zu den namhaften Regisseuren, mit denen Imogen Kogge zusammenarbeitete und erhielten jeweils eine besondere Erwähnung.

Besonders effektvoll war sie als Frauenfiguren in Steins Inszenierungen “Drei Schwestern” und “Der Kirschgarten”, in denen sie die Frauenfiguren in Tschechow mit großer Emotion und Wirkung verkörperte.

Als Madame Lenglumé in Eugene Labiches “Die Affäre Rue de Lourcine” und als urkomisch-witzige Charis in Kleists “Amphitryon” trat sie in mehreren Produktionen unter der Regie von Klaus Michael Grüber auf.

Die Zusammenarbeit von Imogen Kogge mit Andrea Breth erweiterte ihren künstlerischen Horizont, so spielte sie später Johanna Wegrat in Schnitzlers „Der einsame Weg“, Nina in Tschechows „Möwe“ und Frau Elvstedt in Ibsens „Hedda Gabler“.

Größere Schauspielrollen in Film und Fernsehen konnte Imogen Kogge aufgrund ihres intensiven Engagements im Theater nicht annehmen.

Imogen kogge ehemann
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Nach ihrem Weggang von der Bühne im Jahr 1997 begann sich dies zu ändern. Es gelang in kürzester Zeit der Übergang in eine neue Karriere. Neben dem von der Kritik gefeierten Film Nightgestalten (1998) trat sie auch in den Filmen Anna Wunder (Regie Ulla Wagner) und Ivan Filas’ König der Diebe (beide Regie: Andreas Dresen) auf.

Claudia Prietzel spielt in dem Fernsehfilm Schande (1999) eine Mutter, die sich weigert, die Misshandlung ihrer eigenen Tochter durch ihre neuen Lebensgefährten anzuerkennen, was mich tief bewegt. Nach einem Drehbuch von Burkhard Driest wird der Film von Claudia Prietzel inszeniert, die auch die Regisseurin des Films ist. Für diese Aufführung wurde Imogen Kogge mit dem Sonderpreis der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet.

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