Lola Dockhorn Eltern

Lola Dockhorn Eltern
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Lola Dockhorn Eltern | Lola Dockhorn eltern: Der Pubertätsprozess führt unweigerlich zu Situationen, in denen die Eltern ihre Kinder nicht versorgen können.

In dem Vater-Tochter-Drama “Einer wie Bruno” grub die 13-jährige Radost hingegen gelegentlich das Grab ihres Vaters in den Sand. Bruno hingegen besitzt die geistige Leistungsfähigkeit eines zehnjährigen Kindes.

Durch den Tod der Mutter ist die Beziehung zwischen Vater und Tochter angespannt.

Als Radost jedoch beginnt, sich für junge Männer zu interessieren, plagt sie die Angst, dass jemand an ihrer Schule entdeckt, dass sie eine “Spasti” in der Rolle des stellvertretenden Vaters von Christian Ulmen ist.

Andererseits bewundert sie ihn und will ihn beschützen, weil er das einzige Mitglied ihrer Familie ist. Radosts größte Sorge war zuvor gewesen, dass das Jugendzentrum ihren Vater als Patienten aufnehmen würde; dennoch sind ihre Gedanken jetzt zu Benny gewandert, einem von Radosts neuen coolen Mitarbeitern.

Lola Dockhorn Eltern
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Die schlanke Außenseiterin soll ihrer gitarristenspielenden Horde zur Seite stehen, die ständig auf der Suche nach neuen Songtext-Ideen ist.

Wenn Radost gelegentlich öffnet und sie an der Klassenfahrt nach Landschulheim teilnimmt, beobachtet ihr Vater und kichert vor sich hin. Bruno, der als “Quotenbehinderter” in einem Supermarkt arbeitet, kennt den Begriff der Exklusivität nicht und wird von einem seiner Kollegen gerügt.

Anja Jacobs, die zuvor in der Fernsehbranche tätig war, vereint in ihrem Spielfilmdebüt Pathos und Laune. Stattdessen richtet sie ihr Augenmerk auf die zunehmenden negativen Auswirkungen der Umwelt auf Menschen mit Behinderungen.

Die „alleinige“ Tochter hingegen steht im Mittelpunkt. Abgesehen von all den frivolen Spielereien, die man aus Kinderfilmen gewohnt ist, hat Radosts Übergriff auf ihren “freundlichen” Bruno, um ihren “verantwortungsvollen Vater” zu verkörpern, etwas zutiefst Deprimierendes. Die heute 15-jährige Lola Dockhorn sticht als echte junge Dame hervor, die viel zu früh die Verantwortung einer Erwachsenen übernommen hat.

Lola Dockhorn Eltern
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Bruno (Christian Ulmen) ist ein zehnjähriges Kind mit geistiger Behinderung, dessen Eltern ebenfalls geistig behindert sind.

Die andere Figur, Radost (Lola Dockhorn), steckt mitten in der Pubertät, während Benny (Lucas Reiber) gerade die achte Klasse abgeschlossen hat und nun in die Klasse der 13-Jährigen einsteigt. Radost hilft dem aufstrebenden Hipster und steigt laut Radost ins Spiel ein.

Nur noch “Spackos” für Jugendliche bleiben im Haus der Eltern – und das sind sie alle. Kein Wunder, dass sich das freundschaftliche Verhältnis zwischen Radost und seinem Vater verschlechtert hat: Radost fühlt sich von seinem Vater völlig unverstanden und Bruno versteht immer weniger von dem, was Radost sagt.

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