Norbert walter-borjans ehefrau

Norbert walter-borjans ehefrau
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Norbert walter-borjans ehefrau | Walter-Borjans studierte von 1971 bis 1972 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er zunächst zwei Semester Informatik und danach Volkswirtschaftslehre studierte. 1978 erhielt er sein Diplom als Diplom-Volkswirt.

Walter-Borjans begann seine berufliche Laufbahn 1978 als Produktmanager bei Henkel in Düsseldorf, wo er sein Studium abschloss. 1980 kehrte er an die Universität zurück, diesmal an die Universität zu Köln, mit dem Ziel einer Promotion in Volkswirtschaftslehre.

Der Dr. rer. pol. 1982 wurde Walter-Borjans zum Professor für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln berufen.

Walter-Borjans arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Verkehrswissenschaft/Seminar für Wirtschaftstheorie, das von 1984 bis 1986 von Rainer Willeke geleitet wurde. Sein Hauptforschungsinteresse galt den ökonomischen und ökologischen Folgen des Fernstraßenbaus.

Die Lehrenden des Seminars für Wirtschaftstheorie beschäftigten sich vor allem mit monopolistischer Wettbewerbs- und Geldpolitik. Walter-Borjans war zudem Gründungsmitglied des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der sich für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik einsetzte und von 1986 bis 1990 dessen Bundespräsident war.

1984 wurde Walter-Borjans zum Staatsanwalt des Landes Nordrhein-Westfalen berufen. Zu seinen Spezialgebieten gehören die Analyse des Strukturwandels sowie die Finanz- und Geldpolitik des Landes.

1990/91 koordinierte er im Auftrag des damaligen Staatskanzlei-Chefs Wolfgang Clement die Mehrparteienkampagne der Bundesregierung für Bonn als Bundeshauptstadt.

Als stellvertretender Ministerpräsident unter SPD-Chef Minister Johannes Rau war er von 1991 bis zu seinem Rücktritt 1998 NRW-Regierungssprecher.

Walter-Borjans gab mit der Ernennung von Wolfgang Clement zum Ministerpräsidenten 1998 sein Amt als Regierungssprecher auf. Er wechselte nach Saarbrücken, um als Staatssekretärin der Saarländischen Wirtschafts- und Finanzministerin Christiane Krajewski (SPD), die zuvor in den Kabinetten tätig war, zu arbeiten der Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine und Reinhard Klimmt.

Nach der Niederlage der SPD bei der saarländischen Landtagswahl 1999 arbeitete Walter-Borjans als freiberuflicher Unternehmensberater in Saarbrücken und Köln, bis er vom damaligen Nordrhein-Westfälischen Ministerpräsidenten Peer Steinbrück (SPD) und dem damaligen Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau (SPD) im Jahr 2004 als Wirtschaftsstaatssekretär.

Norbert walter-borjans ehefrau
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Nach der Niederlage der SPD bei der Nordrhein-Westfälischen Landtagswahl 2005 fand dieses Engagement ein jähes Ende. Im nächsten Jahr kehrte Walter-Borjans als Unternehmensberater ins Berufsleben zurück, diesmal mit Schwerpunkt Wohnungswirtschaft und Hochschulen.

Norbert Walter-Borjans wurde im Mai 2006 vom Rat der Stadt Köln zum Beauftragten für Wirtschafts- und Wirtschaftsförderung der Stadt Köln ernannt. (Dezernat III). In diesem Zeitraum wurden unter anderem von der AMB Generali Deutschland, Microsoft, der Europazentrale des chinesischen Baumaschinenherstellers Sany und die Entscheidung, die Lanxess-Unternehmenszentrale von Leverkusen nach Köln zu verlegen, bemerkenswerte Ankündigungen gemacht.

Im Mai 2009 übernahm der Kölner Rat Norbert Walter-Borjans die zusätzliche Verantwortung des Stadthauptmannes (Dezernat II). Seine Amtszeit war geprägt von der Transformation der kommunalen Haushalte von einem zentralen zu einem dezentralen Rechnungswesen, der Stärkung der Bürgerbeteiligung bei der Haushaltserstellung und vor allem der Lösung der Finanzkrise, die zu deutlichen Einbußen bei Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft führte .

Walter-Borjans hat in seinem letzten Arbeitstag als Kölner Kämmerer den seit 2003 bestehenden strittigen Mietvertrag mit dem Oppenheim-Esch-Fonds über die neuen Messehallen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gekündigt, dass das Projekt hatte keine ausreichende Planung bereitgestellt.

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Der von Walter-Borjans eingeführte Kulturförderabgabe, der durch einen Zuschlag auf Hotel- und Pensionsaufenthalte finanziert wird, hat seit seiner Einführung Ende 2009 überregionale Aufmerksamkeit erregt. Die Zahlung erfolgte unter der Rubrik „Bettensteuer“ bzw. „Bettensteuerrückerstattung .”

Kursteuer wird heftig diskutiert und bekämpft, insbesondere vom Deutschen Hotel- und Gastenstättenverband (DEHOGA), dem es erst kürzlich gelungen war, die Senkung der Hotel-Mehrwertsteuer (von 10 % auf 5 %) durch die Bundesregierung durchzusetzen .

Diese Steuer wurde am 11. Juli 2012 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig für „teilweise verfassungswidrig“ erklärt. Die Entscheidung des Gerichts wurde rechtskräftig.