Renate Künast Krankheit

Renate Künast Krankheit
Renate Künast Krankheit

Renate Künast Krankheit | Unast wurde in eine Recklinghäuser Arbeiterfamilie hineingeboren und soll auf Wunsch des Vaters möglichst bald die Grundschule besuchen und eine Familie gründen.

Ihren Besuch an der Real School konnte sie erfolgreich abschließen. Nach der Mittelrezession schrieb sie sich an einem Berufsgymnasium ein und schloss 1973 mit dem Diplom ab. V

Vom Wintersemester 1973 bis zum Sommersemester 1976 studierte sie Soziale Arbeit an der Fachhochschule Düsseldorf. Es folgte ein Gedenkjahr 1976/77.

Von 1977 bis 1979 arbeitete sie als Sozialarbeiterin bei der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel im Bezirk West-Berlin. 1977 begann sie ein Jurastudium an der Freien Universität Berlin, das sie 1982 nach zehn Semestern mit der ersten juristischen Prüfung mit Auszeichnung abschloss.

Ihr Referendariat wurde unter anderem in der Kanzlei von Wolfgang Wieland, einem engen Freund und politischen Verbündeten, absolviert. 1985 legte sie das zweite juristische Staatsexamen ab und begann im selben Jahr ihre Tätigkeit bei der Kanzlei Wielands.

Renate Künast Krankheit
Renate Künast Krankheit

Während ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin konzentrierte sie sich unter anderem auf die Bereiche Ausländerrecht, Strafverteidigungsrecht und Bürgerrecht.

Mit Wieland konnten sie wichtige Stationen ihrer politischen Entwicklung durchlaufen.

So waren sie mehrere Jahre Co-Vorsitzende der Fraktion der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz im Berliner Abgeordnetenhaus.

1979 trat Künast der Berliner Alternative Liste (AL) bei, die später dem Bundesverband der Grünen angegliedert wurde und als dezidierte linke Landesorganisation fungierte.

Künast war aktives Mitglied der Anti-Atomkraft-Bewegung und verbrachte einen Teil seiner Zeit in der „Republik Freies Wendland“ bei Gorleben. Seither steht sie auch als Abgeordneter im Repräsentantenhaus unter der Kontrolle des Verfassungsschutzes.

Renate Künast Krankheit
Renate Künast Krankheit

Aufgrund des Rotationsprinzips wurde Künast im März 1985 in den Berliner Stadtrat gewählt, 1987 musste sie aus dem Rat zurücktreten. 1989 wurde sie zum zweiten Mal ins Abgeordnetenhaus gewählt und blieb dabei dort bis 1999 (die Rotation war bis dahin abgeschafft).

Nach einem überraschenden Sieg bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 29. Januar 1989 stürzte eine rot-grüne Koalition der Berliner Sozialdemokraten und der Alternative für Berlin (AL) die bisherige CDU/FDP-geführte Regierung von Eberhard Diepgen in Berlin. Walter Momper wurde zum geschäftsführenden Bürgermeister der Stadt ernannt.

Renate Künast war Mitglied der Verhandlungsdelegation, die für die Verhandlungen über den Koalitionsvertrag zuständig war.

[3] Aufgrund der Unzufriedenheit von Heidi Bischoff mit der wachsenden Zahl von Misserfolgen innerhalb der Regierungskoalition legte sie im März 1990 ihr Amt als Vorsitzende der AL nieder und Renate Künast wurde zu ihrer Nachfolgerin ernannt.

Durch Ihre enge Zusammenarbeit mit dem SPD-Fraktionschef Ditmar Staffelt wurde Ihre Koalition in erheblichem Maße am Leben erhalten. Künast hingegen war maßgeblich daran beteiligt, das Regierungsbündnis nach der Räumung der Mainzer Straße in Berlin ungestümer und offensiv zum Stillstand zu bringen.

Während sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer dezidiert linksgerichteten Landesorganisation zunächst als “Partylink” galt, verfolgte sie eigentlich einen parteiflügelunabhängigen Kurs und wurde im Laufe der Zeit von Realisten wie Joschka Fischer als solche angesehen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.