Winfried stöcker vermögen

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Winfried stöcker vermögen |Winfried Stöcker wurde 1947 in der Oberlausitz geboren. 1960 übersiedelte er mit seiner Familie nach Pegnitz, einer Stadt im Bundesland Nürnberg. Von 1967 bis 1973 studierte er Medizin an der Universität Würzburg, die er 1975 mit Auszeichnung abschloss.

1976 erhielt er eine Promotion für seine Arbeit zur Bestimmung von Radioaktivität und Halbwertszeit unter in-vivo-Bedingungen, die in der Zeitschrift summa cum laude veröffentlicht wurde. Nach seiner Beförderung arbeitete Stöcker bei der Luftwaffe als Truppenarzt und als Kompaniechef.

1983 wurde er als Facharzt für Laboratoriumsmedizin anerkannt.

[4] Stöcker war von 1991 bis 1993 Direktor eines Labors für Autoimmundiagnostik an der Medizinischen Universität zu Lübeck.

Winfried stöcker vermögen
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Stöcker und Euroimmun schlossen sich 1987 zu einem Unternehmen für Labordiagnostik zusammen. Das Unternehmen ist heute weltweit tätig und in den USA Marktführer im Bereich Labormedizin.

Nach eigenen Angaben hat er seit 1999 eine Professur an der Medizinischen Tongji-Hochschule in Wuhan inne, seit 2011 ist er Honorarprofessor an der Universität zu Lübeck.

Mit diesem Titel versuchte sich die Lübecker Universität 2018 im Lichte seiner Äußerungen während der MeToo-Debatte von ihm zu distanzieren. Auf dem Gebiet der Laboratoriumsmedizin hält er eine Reihe von Patenten auf seinen Namen.

In der Öffentlichkeit hat Stöcker oft Positionen eingenommen, die auf heftigen Widerstand stießen. Dies ist seit 2014 der Fall. Nach dieser Entscheidung haben die Lübecker Bürgerschaft und die Stöcker-Unternehmen Anfang 2018 entschieden, ihre Beiträge nicht mehr anzunehmen (weitere Informationen siehe Abschnitt „Kritik“).

Darüber hinaus ist Stöcker neben seiner medizinischen Forschungs- und Lehrtätigkeit als Investor aktiv. So prognostiziert das Görlitzer Warenhaus für das Jahr 2013. Seit Juni 2016 ist Stöcker über eine Objektgesellschaft Eigentümer des Lübecker Flughafens. Die Lübecker Bürgerschaft hat am 30. Juni 2016 einstimmig dem Kaufvertrag zugestimmt.

Euroimmun, ein deutsches Pharmaunternehmen, wurde im Juni 2017 für 1,3 Milliarden US-Dollar an das amerikanische Unternehmen PerkinElmer verkauft. PerkinElmer ist seit 2018 alleiniger Gesellschafter des Unternehmens. Das Nettovermögen von Stöcker wird auf rund 300 Millionen Euro geschätzt 2019.

Stöcker war von etwa 2016 bis Februar 2020 Mitglied der FDP.

Stöcker arbeitet an der Entwicklung eines Anti-COVID-19-Impfstoffs. Laut Presseberichten injizierte sich Stöcker im März 2020 in weniger als einer halben Stunde dreimal mit einem von ihm selbst entwickelten SARS-CoV-2-Antigen. In der Folge entwickelte sein Immunsystem Antikörper gegen ihn.

Stöcker teilte dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, im September 2020 mit, dass er und vier weitere Probanden gemeinsam mit dem PEI Antikörper entwickelt hätten.

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Beim Landsamt für Sozialdienste wurde Strafanzeige erstattet, das “wegen unerlaubter Verbreitung eines nicht zugelassenen Immunsuppressivums” einen Strafbefehl erließ.

Der Staatsanwaltschaft Lübeck sind zwei im Wesentlichen identische Anzeigen bekannt: “eine vom Schleswig-Holsteinischen Landesamt für Soziale Dienste und die andere vom Paul-Ehrlich-Institut.” Erst als Stöcker kontaktiert und wissenschaftliche und regulatorische Beratung angeboten wurde, wurde die Anzeige live geschaltet; zu diesem Zeitpunkt wurde auch darauf hingewiesen, dass seine Versuche von strafrechtlicher Bedeutung gewesen sein könnten.

Herr Stöcker wird im Strafverfahren durch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP-Politiker und Rechtsanwalt) vertreten. Stöcker räumte ein, dass das Antigen in diesem Zeitraum an mehr als 60 weitere Freiwillige verteilt wurde.

Vielmehr habe Stöcker, argumentiert Kubicki, keine klinische Untersuchung durchgeführt, sondern das Antigen im Rahmen einer Reihe individueller Heilungsversuche verabreicht. Eine Genehmigung war in diesem Fall nicht erforderlich.